Kaikoura

Von der Westküste aus führt uns der Arthur’s Pass quer über die Südinsel bis zu unserem nächsten Ziel. Als wir die Berge passieren, hängen wir das trübe Westküstenwetter ab und fahren in den Sonnenschein! So muss das sein 🙂

Unterwegs kaufen wir noch für unser „Silvesterbüffet“ ein und können die tolle Landschaft der neuseeländischen Weinanbaugebiete bewundern. Was wir als schönen roten Sonnenuntergang ansehen, ist in Wahrheit eine Staubwolke, die aus Australien kommt.

Wir suchen uns in Kaikoura einen schönen Stellplatz am Meer und warten auf das neue Jahr. Wir stehen einen Platz neben den gekennzeichneten Stellplätzen für die sogenannten self contained Camper. Das bedeutet, dass man (wie wir) Frisch- und Abwassertanks sowie vor allem eine Toilette an Bord hat und somit nicht in den Busch muss. Aber wer wird hier denn am Silvesterabend um 22 Uhr kontrollieren kommen, ob dort ein Auto zuviel steht? Antwort: Die Maori-Wardens! Zwei etwa 1,50 m große Frauen mit Maori-Tätowierungen im Gesicht, die uns freundlich aber bestimmt darauf hinweisen, dass wir wohl übersehen haben, dass wir außerhalb der erlaubten Fläche stehen. Also müssen wir wohl doch weiter… Während wir noch unser Geschirr verstauen, tauchen die beiden wieder auf und berichten uns freudestrahlend, dass sie einen nicht self contained Camper weggeschickt haben und wir somit deren Stellplatz nehmen könnten. Da haben wir aber Glück gehabt 😉

Am nächsten Tag wollen wir eine Whale Watching Tour machen, aber leider berichtet uns die Frau am Ticketschalter, dass sowohl heute als auch morgen alle Touren ausgebucht seien. Da ruft der Mitarbeiter vom Nachbarschalter, dass er gerade eine Stornierung hatte und zwei Plätze für die Tour in rund einer Stunde frei geworden sind. Die nehmen wir!!! Als wir zur vereinbarten Zeit zurückkommen, ist unsere Tour mit einer „extreme sea sickness warning“ versehen. Da müssen wir jetzt wohl durch 😉 Immerhin wurde unsere Tour im Gegensatz zur darauffolgenden nicht abgesagt. Also ab aufs Boot und los. Der Katamaran gab ganz schön Gas und hüpfte über die Wellen, seekrank wurden wir jedoch nicht. Unsere erste Sichtung waren Hector-Delfine; eine ganze Familie mit zwei Jungen, die neugierig unser Boot umkreisten. Als nächstes konnten wir eine Robbe beim Kampf mit einem Tintenfisch beobachten (die Robbe hat gewonnen und den Tintenfisch verputzt). Immer mal wieder tauchte in der Bucht ein Buckelwal auf und zeigte uns abwechselnd den „Buckel“ und die Fluke. Zum Abschluss der Tour fuhren wir nochmal weiter aufs Meer hinaus und dort kamen wir in den Delfinzirkus. Unzählige Schwarzdelfine begleiteten unser Boot und sprangen wie die Wahnsinnigen aus dem Wasser. Die sind doch verrückt! 😀

Diese Tour war wirklich wunderschön und ein echtes Highlight dieser Reise! Zum Abschluss unseres Aufenthaltes in Kaikoura haben uns die Delfine sogar noch beim Frühstück eine Abschiedsshow geliefert. Danke, ihr verrückten Hüpfer!!

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