Von Cusco zum Titicacasee

Nach unserem Trip nach Machu Picchu haben wir noch ein paar Tage in Cusco verbracht und uns sortiert. Wir brauchen immer mal wieder einen Tag zum Fotos sichern, Akkus aufladen, nächste Schritte planen, Übernachtungen buchen….

Und dann haben wir noch einen Ausflug nach Moray und nach Maras gemacht. Bei Moray handelt es sich um eine Inkastätte, die vermutlich dazu gedient hat, zu testen, welches Getreide und Gemüse auf welcher Höhe am besten wächst. In Maras befinden sich die „Salineras“, Salzabbaubecken, die noch heute von den Dorfbewohnern bewirtschaftet werden. Aus einer kleinen Quelle kommt salzhaltiges Wasser, das durch die Becken geleitet wird. Wir haben es probiert: ekelhaft!! Ein Schluck Meerwasser ist nichts dagegen.

Noch kurz vor unserer Abreise nach Peru hatten wir die Zugfahrt mit dem Anden Explorer nach Puno am Titicacasee gebucht. Wir waren schon früh am Bahnhof und statt dem üblichen peruanischen Trubel empfing uns ein netter Warteraum mit Kaffee- und Teebar. Einen Kaffee gönnten wir uns, dann wurden wir persönlich zu unseren Plätzen im Zug begleitet. Hier sah es aus wie in einem Oma-Wohnzimmer beim Sonntagskaffee!

Während der insgesamt etwa zehnstündigen Zugfahrt wurden wir von einer traumhaften Landschaft draußen und richtig tollem Essen drinnen verwöhnt.

Das war eine wirklich tolle Fahrt, die sicherlich in Erinnerung bleibt. Der Reisekasse auf jeden Fall… Aber das war es wert 😉

In Puno angekommen fuhren wir mit dem Zug über den Markt. Ja wirklich, über den Markt. Der Zug musste hupen und die Verkaufsstände wurden zur Seite geräumt. Verrückt.

Anschließend waren wir echt müde (vom Sitzen und Essen?!) und sind in Puno in einen komatösen Schlaf verfallen – und das obwohl auf der Straße eine Art Umzug tobte, buchstäblich mit Pauken und Trompeten.

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